Bereits zum vierten Mal war ich vor kurzem  in unserer wunderschönen Bundeshauptstadt Berlin.

Grund genug mal aus fotografischer Sicht ein wenig von meinen Eindrücken aus den vergangenen Besuchen zu berichten.

Ich möchte in diesem Artikel einige Locations vorstellen, teilweise bekannte Klassiker, aber auch ein paar feine Schmankerl die vielleicht nicht zu den typischen Touristen-Spots gehören.

Da dieser Artikel diesmal in seiner Länge den Rahmen wohl sprengen würde, teile ich das ganze in 2 Teile, eine Fortsetzung folgt dann in Kürze.

Was mich nach den ersten Tagen in der Stadt doch sehr beeindruckt hat, ist die Facetten Vielfalt die Berlins Stadtleben, die Architektur, das Leben auf der Straße zu bieten hat.

Berlin ist jetzt vielleicht keine Mega Metropole im Vergleich zu London oder New York, aber dafür hat man innerhalb weniger Kilometer plötzlich ein völlig anderes Stadtbild vor sich.

Befindet man sich in einem Moment noch in einem Luxus-Geschäftsviertel mit sehr gut betuchter Kundschaft, edel anmutender stilvoller Architektur, so erlebt man einen Stadtteil weiter die rauen Seiten mit Sozialbauten, Graffiti, Prostitution und völliger Armut.

Aber auch Viertel mit echten Szeneecken gibt es zu entdecken die einem das wahre, das echte Berlin mit seinen Originalen aufzeigen.

Ausgehend vom wohl bekanntesten Hotspot der Touristenszene, dem Brandenburger Tor ist es nicht weit bis ins Regierungsviertel.  Sehr mächtig, selbstbewusst aus dem Boden ragend präsentieren sich hier diverse Neubauten wie das Bundeskanzleramt, Paul-Löbe Haus oder auch das Marie- Elisabeth-Lüders Haus.

Letzteres fand ich persönlich sowohl Tagsüber als auch bei Nacht am beeindruckensten, allein schon diese gigantische kreisrunde Fensterfront. Überhaupt dominieren glatter Beton, Stahl und noch viel mehr Glas neben klaren Formen das Neubaugestirn im Regierungsviertel. Hier kann man mittels Weitwinkel die Gesamtheit der Gebäude festhalten oder mit  Telebrennweite die Architektur im Detail einfangen.

Ebenfalls unweit des Brandenburger Tors liegt das Holocaust-Mahnmal. Auf einer gewellten Grundfläche wurden insgesamt 2711 Betonquader, genannt Stelen in parallelen Reihen aufgestellt. Durch die unterschiedliche Höhe der Stelen und eben dem gewellten Bodenprofil gewinnt das gesamte Denkmal einen sehr grafisch modernen Eindruck.

Sehr reizvoll wenn man auch in den Gängen zwischen den zahlreichen Stelen-Reihen hindurchläuft. Fotografisch interessant: Ob mit dem Weitwinkel direkt zwischen den Stelen, oder mit dem Tele von etwas außerhalb, fotografisch bietet das Mahnmal spannende Perspektiven.

Eine völlig andere Architektur bietet in Charlottenburg das Ludwig-Erhard Haus. In dessen Innenraum beeindrucken besonders die kleinen Personenaufzüge die zusammenhängend mit der Architektur sehr modern, ja vielmehr futuristisch wirken. Man möchte dort gerne sagen “Scotty, beam me up” :) Hier würde ich aber in jedem Fall zu ausreichend Weitwinkel raten.

Ein paar weitere Highlights möchte ich später im 2. Teil des Artikels vorstellen…

Den Blick in die Galerie mit zahlreichen Impressionen Berlins möchte ich aber an dieser Stelle nicht vorenthalten.

Tags: , , , , , ,

Leave a Reply

You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>